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Geschichts-Geocaches   Zwangsarbeit in Dusslingen        GC4RH21 (Ein Kooperationsprojekt mit den Jugendguides und der Israelplattform.)

 

Geocache-Beschreibung/Listing:

Dieser Cache wurde von den Jugendguides aus Tübingen gelegt und führt den Cacher zu den wichtigsten Stationen der Zwangsarbeit in Dusslingen.

Ausführliche Beschreibung:

 

Das Ölschiefer-Werk in Dußlingen

Nach der Niederlage der Deutschen im Winter 1942/43 vor Stalingrad gingen die Ölvorkommen im Kaukasus und in Rumänien verloren. Kein Öl bedeutete aber auch kein Treibstoff dieser war jedoch für das Militär und die Wirtschaft unentbehrlich.
Auf der Zollernalb zwischen Tübingen, Hechingen und Balingen stieß die Wirtschaftsführung bald auf Ölschiefer. Deshalb entstanden hier sieben Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof und zehn Ölschiefer-werke unter dem Decknamen „Wüste“.

Dusslingen war das erste dieser Werke zwischen dem Steinlachtal und Schömberg bei Balingen. Organisiert wurde die Lager-Leitung in Dusslingen von der Organisation Todt, die leitende Abbaufirma war die Firma Krutwig.
Für den Aufbau des Werks waren zunächst KZ-Häftlinge aus dem Außenlager Bisingen eingesetzt worden, die aber schnell von Kriegsgefangenen aus Italien und Osteuropa kamen.

Der Cache wurde von den Jugendguides aus Tübingen gelegt und führt den Cacher zu den wichtigsten Stationen der Zwangsarbeit in Dusslingen. Mehr Infos gibt es bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Ein Kooperationsprojekt mit den Jugendguides und der Israelplattform.)

 


 

 

Weitere Infos>>      Zwangsarbeit in Dusslingen        GC4RH21

 Einweihung des Geschichts-Geocaches

Am
Sonntag, 6. April 2014, um 14.00 Uhr, wurde der
Geschichts-Geocaches in Dußlingen eingeweit.

Grußworte sprachen:
- Landrat Joachim Walter
- Steffen Heß, Bürgermeister Gomaringen und Vorsitzender des Schulverbands Steinlach-Wiesatz,
- Fritz Gugel Schulleiter des Karl-von-Frisch-Gymnasiums

Ein Kooperationsprojekt mit dem Landratsamt Tübingen, den Jugendguides und der Israelplattform.


Mit Jugendguides auf den Spuren des Öl-schieferwerks

Einweihung des Geschichts-Geocaches in Dußlingen am
Sonntag, 6. April 2014
Geocaching, so nennt sich eine auf Satellitennavigation gestützte Ge-
ländeerkundung. Tübinger Jugendguides haben in Dußlingen eine Geo-
cache erstellt, der die Wanderung unter Einsatz von GPS-Geräten mit
einer spannenden Spurensuche zur Vergangenheit des Ölschieferwerks
verknüpft.
Am
Sonntag, 6. April 2014
um 14 Uhr
weihen die Jugendguides
ihren Geocache ein. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Parkplatz
am Karl-von-Frisch-Gymnasium Dußlingen. Nach Grußworten von Land-
rat Joachim Walter und Gomaringens Bürgermeister Steffen Heß als
Vorsitzender des Schulverbandes Steinlach-Wiesaz werden die Jugend-
guides das Ruder übernehmen.
Drei Stationen sind in den Gang über das Gelände des früheren Ölschie-
ferwerks eingebaut. An jeder Station werden die Jugendguides historische
Informationen und Details vortragen. Als im zweiten Weltkrieg durch Nie-
derlagen an der Ostfront der Zugang zu Ölquellen in Osteuropa versieg-
te, gewann der Dußlinger Ölschiefer als möglicher Energielieferant an
Bedeutung. Zum Abbau wurden mehrere Hundert Zwangsarbeiter unter
schrecklichen Bedingungen verpfl ichte
t. 50 bis 100 KZ-Häftlinge aus dem
KZ Bisingen wurden vor allem zum Bau von Bahnanlagen jeden Morgen
nach Dußlingen transportiert. Die Jugendguides werden den Ölschiefer-
abbau im „Wüste-Werk“ Dußlingen und Ergebnisse ihrer Recherchen zu
Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen schildern.
Der Geocache ist nach der Eröffnung für jeden interessierten Schatz-
sucher frei zugänglich. Die Koordinaten können über die Geocaching-
Plattform www.geocaching.com eingesehen werden. Selbstverständlich
wartet neben einer Menge Informationen auch ein kleiner Schatz auf
alle Geocacher. Über die VHS Tübingen können künftig von Jugendgui-
des geführte Gruppenbegehungen zum Ölschieferwerk 1 gebucht wer-
den. Die Führungen mit den Jugendlichen sind insbesondere für Schul-
klassen eine spannende Form, regionale Zeitgeschichte zu erleben.
(Gemeindebote Gomaringen)

Zeitzeugen im Interview (Für Bildungszwecke frei verfügbahr)

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