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Scherbenhaufen in Nahost und Der Kampf ums Erbe hat gewonnen

Von: Pavel Hoffmann

Ein jüdisches Sprichwort sagt: Die halbe Wahrheit ist die gefährlichste Lüge! Bisher hat kein arabischer Staat Israel als jüdischen Staat anerkannt, obwohl es ihn fast 70 Jahre gibt. Jeder arabischer Führer, der es wagen sollte, riskiert, kurz danach ermordet zu werden.

 

Der einflussreiche Journalist Abd Al-Bari Atwan, Chefredakteur der in London erscheinenden Zeitung Al Quds Al Arabi, sagte 2006 dem libanesischen Fernsehen, er habe zu Beginn des Oslo-Prozesses Arafat in Tunis getroffen und ihn dafür kritisiert, dass er mit Israel Frieden schließen will. An Arafats Antwort erinnerte er sich genau: „Er führte mich nach draußen und sagte: „Bei Allah, ich werde sie in den Wahnsinn treiben. Bei Allah, ich werde diese Verträge in einen Fluch für sie verwandeln. Bei Allah, es wird vielleicht nicht zu meinen Lebzeiten passieren, aber du wirst leben, um zu sehen, wie die Israelis aus Palästina fliehen. Hab ein wenig Geduld“ Nur wenig später beschwor er eine Intifada bei der tausende Jüdische Zivi-listen grausam ermordet wurden.

 

Im vergangenen Jahr wurden in Israel 280 ähnliche Terroranschläge wie in Berlin oder Paris durchgeführt. Die Anzahl der Toten war aber dank der Israelischen Sicherheitsbereitschaft kleiner als die Anzahl der Toten bei 5 Terroranschlägen in Europa. Über die jüdischen Opfer- Babys, Kinder, Frauen und Männer wurde kaum in unserer Presse berichtet. Genauso wenig, dass fast alle europäische Geheimdienste inzwischen von den Israelis die Terrorabwehr lernen wollen..

In dem letzten Jahr wurde von UNESCO die Verbundenheit der Juden zum Tempelberg und vor allem zur Klagemauer abgestritten, die jüdischen Häuslebauer als das größte Hindernis zum Weltfrieden von den 14 Staaten des Sicherheitsrates deklariert und der gerade abgetre-tene US- Präsident Barak Obama hat in einer der ersten wichtigsten Rede nach seiner Er-nennung am 4. Juni 2009 in Kairo eine judenfreie Westbank und Ostjerusalem den arabi-schen Regierungen versprochen. Eingeführt wurde er mit dem stolzen Hinweis auf seinen Mittelnamen Hussein. Dass die Führung der palästinensischen Araber unter Mohammed Amin al-Husseini seit 1933 den Kontakt zu Hitler suchte und sich ab 1943 direkt aus Berlin aktiv am Holocaust beteiligte, musste der mächtige Mann unterschlagen, um dem „neuen Anfang“ zwischen Amerika und 1,5 Milliarden Muslimen die nötige Harmonie zu bescheren. Ohne Geschichtsfälschung geht das nun einmal nicht. Unter anderem erreicht der Großmufti Amin el Husseini, dass 5000 jüdische Kinder nicht gegen 20.000 deutsche Kriegsgefangene ausgetauscht, sondern ermordet wurden. Trotzdem könne das Heil nur ein 23. Araberstaat bringen. Das „Problem“, das jüdische Siedlungen im Westjordanland für einen künftigen pa-lästinensischen Staat darstellen, ist simpelster, vulgärster Antisemitismus: Das künftige Paläs-tina soll judenfrei sein, es soll keinen Frieden mit Juden geben. Wohin das führt, lässt sich im Gaza-Streifen besichtigen, aus dem Israel sich im September 2005 zurückzog. Als Erstes wurden die Synagogen angezündet, dann errichtete die Hamas ihre Terror-Herrschaft und führt auf Kosten der eigenen Bevölkerung von dort aus einen zermürbenden Krieg gegen Israel.

Die arabische Siegeszuversicht ist verständlich, weil immer wieder Israel unterlässt, was es militärisch könnte. Zählt man seit der Staatsgründung von 1948 weltweit die bewaffneten Konflikte mit mindestens 10.000 Toten, liegt der 65-jährige israelisch-palästinensische Kampf mit rund 15.000 Opfern auf Rang 72. Allein in Syrien werden in nur fünf Jahren zwanzigmal so viele begraben. Trotzdem wollen uns die Autoren der oben erwähnten Artikel, der Abge-tretene USA Außenminister Kerry wie auch unser zukünftiger Staatspräsident überzeugen, dass ein 23. judenfreier, rückständiger, korrupter, frauenfeindlicher fast sicher von der Terrororganisation Hamas geführter Staat für die Rettung des Weltfriedens als die einzige Lösung sein sollte.

 

 

 

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