HomeProjekte und BerichteGeocache zum NS-Zwangsarbeiterlager in Dußlingen

Der Geocache zum NS-Zwangsarbeiterlager in Dußlingen, welcher die "Israelplattform" zusammen mit den "Jugendguides" erstellt hat, wurde in einem bundesweitem Wettbewerb ausgezeichnet.

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Der Geocache zum NS-Zwangsarbeiterlager in Dußlingen wurde jetzt in einem bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (bfdt) des Bundesinnenministeriums und des Bundesjustizministeriums bezeichnete dieses Projekt der vom Landkreis Tübingen qualifizierten Jugendguides als ein „ideenreiches und wirkungsvolles Beispiel zivilen Engagements“.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Christian Petri von bfdt überreichten den Jugendguides Dina Hesse (18) und Cornelis Theuer (20) den mit 2000 Euro dotierten Preis am Mittwoch 18. Juni 2015 im Mannheimer Rathaus. Die anwesende Bundesprominenz zeigte sich beeindruckt von dieser zeitgemäßen und innovativen Vermittlungsmethode für erinnerungskulturelle Inhalte. Ein Geocache ist „eine Art elektronische Schnitzeljagd“, so Dina Hesse, bei der ein GPS-Gerät von Versteck zu Versteck leitet. An den Verstecken sind Informationen über das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager in Dußlingen hinterlegt. Dort mussten in der Endphase des Zweiten Weltkriegs ab 1944 circa 800 Zwangsarbeiter eine Verschwelungsfabrik errichten und Ölschiefer abbauen. Ziel war die Produktion von Treibstoffen aus dem bitumenreichen Lias-Gestein.

Seit der Eröffnung des Geocache im Frühjahr 2014 hat Cornelis Theuer Resonanz von 62 Personen erhalten, die den Geocache gemacht haben und sich durchweg positiv dazu äußerten.


Wie viele sich auf die satellitengestützte Spurensuche gemacht haben, ohne sich zurückzumelden, weiß er nicht, „das muss aber ein Mehrfaches sein“, so der erfahrene Geocacher. Über die Website geocaching.com ist der Geocache „Zwangsarbeit in Dusslingen“ weiterhin frei zugänglich, die Jugendguides sorgen dafür, dass es am Zielpunkt auch immer ausreichend Überraschungsgeschenke gibt.

Das Projekt « Jugendguides » des Landkreises Tübingen bietet Jugendlichen die Möglichkeit einer Qualifizierung, um in Gedenkstätten Gruppen als Guides anleiten zu können.
Nähere Informationen sind unter www.jugendguide-bw.de erhältlich. Das Projekt genießt wegen der engen Vernetzung von Erinnerungskultur und Jugendförderung landes- und bundesweite Beachtung und Förderung, so von der Jugendstiftung Baden-Württemberg und vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

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