HomeProjekte und BerichteHolocaust-Gedenktag am 27. Januar 2011 in Berlin

Berichte von der Israel-Jugendbegegnungsreise Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2011 in Berlin

Gedenkveranstaltung 

 

Foto 1: Gruppenfoto von der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2011 in Berlin. Von links nach rechts: Willi Brase (MdB, SPD), 1. stellvertretender Fraktionsvorsitzender CDU/CSU Dr. Hans-Peter Friedrich (MdB, CSU), Stefan Liebich (MdB, Die Linke),Vorsitzender der Initiative 27. Januar e.V. und Veranstalter Harald Eckert, Reiseteilnehmer Simon Lemm und Ansgar Niehoff. (Fotografin: Ruth Steinhof)

Die Veranstaltung fand in der Glinkastraße in der Nähe des Brandenburger Tors statt, so dass die Nähe zum Deutschen Bundestag gegeben war. Das Hauptanliegen dieses Treffens war, das Konzept der Israel-Jugendbegegnungsreisen vorzustellen.

 

 

 

 

Diese Reisen sollen dazu dienen, dass jungen Deutschen eine Möglichkeit gegeben wird, direkt in Israel Holocaust-Überlebende zu besuchen und ihre Geschichten zu hören. Letztlich sollen die jungen Menschen dazu ermutigt werden, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten und auch heute Anteil an der Situation der Überlebenden zu nehmen und sich für das jüdische Volk einzusetzen. Das Projekt wurde von Harald Eckert, dem Vorsitzenden der Initiative 27. Januar e.V., vorgestellt und erläutert und anschließend sehr lebendig in Form eines Video-Clips illustriert. Der Video-Clip zeigte, wie junge Deutsche durch die Begegnung mit den Holocaust-Überlebenden berührt wurden und eine ganz neue Sicht der Dinge bekamen, die man keinem Geschichtsbuch entnehmen kann. Es wurde deutlich, dass die Begegnungen für beide Seiten von sehr großem Wert waren. Außerdem konnte veranschaulicht werden, dass die Reisen auch dazu dienen, das Land und die Leute Israels kennen und lieben zu lernen und somit auch heute eine lebendige und freunschaftliche Beziehung zu den Juden und Israel pflegen zu können. Im Anschluss an den Video-Clip erzählte Simon Lemm, wie die Begegnung sowohl mit Opfern des Holocaust als auch israelischen Opfern von Raketenangriffen seine Sicht der Dinge verändert hat. Der Satz eines Holocaust-Überlebenden „Vergesst uns nicht!“ ist ihm dabei besonders im Gedächtnis geblieben. Ich berichtete von einer sehr ergreifenden Begegnung mit einem Holocaust-Überlebenden und versuchte zu vermitteln, dass ich mich in meinem Umfeld für die Freundschaft mit Israel einsetze.

 

Im Anschluss an diese Berichte drückten die drei Bundestagsabgeordneten und Prof. Gert Weisskirchen ihre Anerkennung für dieses Projekt aus, das so wichtig ist, weil es ergänzt und über das hinausgeht, was sie als Parteien leisten können bei der Wahrung der Erinnerung und der Einbeziehung junger Leute in eine schwierige, aber so wichtige Thematik. Der Abend hatte dann ein offenes Ende mit vielen interessanten Gesprächen und neuen Bekanntschaften. Ich machte dabei Bekanntschaft mit zwei Damen, eine aus Israel, eine aus Südafrika, die beide dieses Projekt unterstützen möchten.

 

(Ansgar Niehoff)

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