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Herr Pavel Hoffmann (Deutschland)

 

Überlebender des Konzentrationslagers Theresienstadt

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Herr Pavel Hoffmann     (Zeitzeuge) bietet Workshops, Vorträge und Seminare an zu den Themen:


  • Holocaust
  • Antisemitismus

 

Pavel Hoffmann, eine kurze Beschreibung meines Schicksals:

Ich bin Jahrgang 1939 und meine Eltern Dr. Hans Hoffmann und Dr. Elisabeth Hoffmann geb. Kelety waren jüdische Ärzte in Prag, Ich kam am 20.3.1939 zur Welt (5 Tage nach der Besetzung der damaligen Tschechoslowakei). 1942 nach dem Heydrich Attentat wurde mein Vater zusammen mit 1200 weiteren Mitgliedern der tschechischen und jüdischen Intelligenz auf einem Fußballstadion erschossen. Meine Mutter-Kinderärztin und ich wurden 1943 nach Theresienstadt deportiert. Vorher wurden bereits meine Großeltern seitens des Vaters Dr. Otto Hoffmann ein sudetendeutsche Stadtarzt  und  seine Frau Hermine Hoffmann, meine Tante und Cousine (16 Jahre alt) in Auschwitz vernichtet. Ich blieb bis 1945 im Ghetto und wurde mit dem einmaligen Schweizer Transport am 5.Februar (sog Schweizer Transport organisiert von Himmler und ehemaligen Schweizer Bundespräsidenten) zusammen mit 1200 meistens deutschen und, tschechischen Juden in die Schweiz deportiert und damit gerettet. Dort hat sich ein tschechisches Ehepaar meiner angenommen und so kam ich im Juni 1945 als einzige Überlebender unserer Familie zurück nach Prag. Das Schicksal der Familie meiner Mutter, die aus damaligen Krarpatoukraine stammt, war sehr grausam. Meine ganze Familie- Großmutter Ihre 5 Geschwister mit allen Familienmitglieder praktisch 4 Generationen!! Wurden mit der Eichmann Aktion (400.000 ungarischen Juden) in Auschwitz  in den Gaskammern vernichtet.

So viel zu mir und meinem Schicksal als einziger Überlebender einer großen jüdischen Familie.

Presse:

Tagblatt-Reutlingen: Zwischen Leben und Überleben, Pavel Hoffmann erlebte Theresienstadt und den Holocaust

Südwest Presse: „Es ist wirklich geschehen“ Über seine Erfahrungen sprach er mit Schülern des Gymnasiums am Deutenberg.

 

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